Im Rahmen des Förderprojekts „Innovationsnetzwerk Tourismus im Rheinischen Revier“ informierte sich der Lenkungskreis im Rahmen einer Exkursion um den Tagebau Hambach über die Chancen, die der gegenwärtige Transformationsprozess auch für den Tourismus bedeutet.

 

Während der aktive Tagebau schon heute zehntausende Besucher jährlich in die Region lockt, sollen durch Schaffung attraktiver Leuchtturmprojekte auch nach Ende der Braunkohleförderung das Erbe der Industriekultur erhalten und der Freizeit- und Erholungswert der Region für Einwohner, Naherholungssuchende und Touristen gleichermaßen gestaltet werden.

 

Einen Gesamtüberblick über die angestrebten Entwicklungsschritte gab Boris Linden, Geschäftsführer der Strukturentwicklungsgesellschaft (SEG) Hambach. Alexander Sobotta, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung und Strukturentwicklung in Elsdorf, sowie der Niederzierer Bürgermeister Rombey und Kristina Lingens, Abteilungsleiterin für Bauen und Planen in Niederzier, begrüßten den Lenkungskreis jeweils in Elsdorf und in Niederzier und präsentierten den Teilnehmer*innen die aktuellen Planungen zu den Projekten „Zukunftsterrassen Elsdorf“ und „Eingangstor zur Sophienhöhe“. Auf diesem Weg wurden die vielschichtigen Möglichkeiten der Lebensraumgestaltung und des touristischen Potentials in den Tagebaufolgelandschaften um den Tagebau Hambach verdeutlicht und gemeinsam diskutiert.

 

Die Exkursion an den Tagebau Hambach ist ein Baustein des Förderprojekts „Innovationsnetzwerk Tourismus im Rheinischen Revier“. Die Ergebnisse der Exkursion fließen in die weitere Arbeit des Netzwerks ein und werden auch auf einem Tourismustag Ende August einem Fachpublikum präsentiert.

Tourismusnetzwerk für das RR informiert sich über die touristische Inwertsetzung rund um den Tagebau Hambach