Unsere Arbeit zusammengefasst

Über Uns

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen weitere Ergebnisse und Hintergründe zu der Arbeit des Innovationsnetzwerks vorstellen. Diese Seite wird mit fortlaufender Projektzeit entsprechend aktualisiert.

 

 

 

 

Die Teilnehmerstruktur des Innovationsnetzwerks besteht aus drei Ebenen

 

  1. Koordinierender Lenkungskreis aus touristischen Vertretern der Teilregionen
  2. Kreise und Kommunen, Institutionen und Verbände
  3. Touristische/s Freizeitwirtschaft/Gastgewerbe im Rheinischen Revier

 

 

Im Laufe des Projekts werden schrittweise mehr Akteure in die Arbeit des Innovationsnetzwerks einbezogen, sodass am Ende des Projekts ein breiter Konsens über die erarbeiteten Ergebnisse erreicht werden kann.

 

 

 

Der Lenkungskreis im Überblick:

  • Rhein-Erft Tourismus e.V.
    Exkursion in die Lausitz, © Rhein-Erft Tourismus e.V.
    © Rhein-Erft Tourismus e.V.

    (Mirca Litto, Philipp Glasenapp)

  • Kreis Düren (Anne Schüssler, Sophia Eckerle)
  • StädteRegion Aachen (Michael Lock)
  • Grünmetropole e.V. (Thomas König)
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH (Ulrich Schirowski, Karin Hansen)
  • Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH (externe Tourismusberatung: Monika Agata-Linke)
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Rhein-Kreis Neuss (Robert Abts, Steffi Lorbeer)
  • Kreis Euskirchen / Nordeifel Tourismus GmbH (Iris Poth, Patrick Schmidder)
  • Indeland Tourismus e.V. (Sabine Spohrer)
  • Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler (Volker Mielchen)
  • Strukturentwicklungsgesellschaft (SEG) Hambach GmbH (Boris Linden)
  • Beratendes Mitglied: Zukunftsagentur Rheinisches Revier (Benjamin Casper)

 

 

 

 

 

Zeitplan und Projektphasen

 

Das Förderprojekt hat eine Laufzeit von insgesamt 2 1/2 Jahren (Herbst 2019 – Frühling 2022), die sich in drei zentrale Phasen einteilt:

  • Initiierungsphase
  • Planungs- und Abstimmungsphase
  • Strategie- und Projektphase

Zum Projektabschluss soll eine Verstetigung des Netzwerks erreicht werden.

 

Im Folgenden ein graphischer Überblick über die abgeschlossenen und noch folgenden Bausteine des Projekts.

 

 

Der Prozess 2019 / 2020:

 

 

 

Der Prozess 2021 / 2020:

 

 

Mit Abschluss des Jahres 2020 sind die ersten zwei Phasen abgeschlossen. Die Projektpartner konnten trotz der Corona-bedingten Einschränkungen in der Ausgestaltung der Veranstaltungen viel erreichen:

 

In intensiver Vorarbeit hat der Lenkungskreis das Selbstverständnis und die Ziele des Netzwerks formuliert, eine Vision und Grundsätze erarbeitet, touristische Themen festgelegt und den Entwurf einer Positionierung erstellt, sowie strategische Entwicklungskonzepte und Planungen erhoben. Diese Ergebnisse wurden in drei Workshops von August – Oktober 2020 Vertretern aus Kommunen, Kreisen, Institutionen und Verbänden vorgestellt und sehr positiv aufgenommen.

 

Zum Zwecke des Kennenlernens des Raums, sowie eines praktischen Erfahrungsaustauschs fanden parallel zwei halbtätige Exkursionen in die Teilregionen des Rheinischen Reviers (Tagebau Garzweiler, sowie Indemann, Blausteinsee und Energeticon), sowie eine mehrtätige Exkursion in die Lausitz statt.  Im Jahr 2021 sind noch zwei weitere Exkursionen geplant (Tagebau Hambach, sowie zu einem Austausch mit Vertretern aus dem Ruhrgebiet).

 

Die bisherige Arbeit wurde im November 2020 zudem in einem Strategiepapier zusammengefasst und politischen Vertretern der Teilregionen zur Legitimation vorgelegt.

Das Innovationsnetzwerk erarbeitet derzeit ein Konzept zur Ausgestaltung der weiteren Veranstaltungen im Jahr 2021 und wird dieses zu gegebenem Zeitpunkt vorstellen.

 

 

 

 

 

Die Arbeitsweise des Innovationsnetzwerkes – eine strategische Tourismusarbeit im Prozess des Strukturwandels

© Compass GmbH
© COMPASS GmbH

 

Um Synergien zu schaffen und Parallelstrukturen zu vermeiden, arbeitet das Innovationsnetzwerk eng mit der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, dem Revierknoten Raum, dem Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stabsstelle Strukturwandel sowie dem Landschaftsverband Rheinland zusammen.

 

Zum Austausch unter den Teilregionen finden regelmäßige Lenkungskreis-Treffen statt. Darüber hinaus die Beteiligungsworkshops und themenbezogenen Workshops wie skizziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Strategische Grundlagen für den Tourismus im Rheinischen Revier

 

Neben den bereits auf der Startseite skizzierten Ausführungen hat das Innovationsnetzwerk weitere strategische Grundlagen erarbeitet. Für eine zukunftsfähige, zielgerichtete Entwicklung sind klare Leitlinien von grundlegender Bedeutung, um die vielfältigen Entwicklungsperspektiven und Potentiale der Tourismuswirtschaft im Rheinischen Revier auszuschöpfen.

 

Die beschriebenen Grundlagen sollen einen Orientierungsrahmen für alle weiteren touristischen Planungen und Projekte im Rheinischen Revier bieten.

 

 

 

 

 

Ziele und Leitlinien für die nächsten 10 Jahre

 

Eckpfeiler für die strategische Entwicklung setzen

  • Entwicklung eines touristischen Masterplans für den Gesamtraum des Rheinischen Reviers
  • Prüfung des Aufbaus einer touristischen Vernetzungsstelle oder Destinationsmanagementorganisation
  • Mögliche Großveranstaltungen wie IBTA gezielt zur touristischen Entwicklung des Rheinischen Reviers nutzen
  • Einen positiven Imagewandel anstreben „vom Protestort zum Transformationsort“

 

Bestehendes Potenzial entwickeln

  • Die bestehenden, touristischen Angebote zu den Kernthemen des Rheinischen Reviers bündeln und Potenziale entwickeln
  • Den aktuellen Strukturwandel touristisch erlebbar machen, z.B. durch Besucherzentren an den Tagebauen zu jeweiligen Schwerpunktthemen
  • Gezielte Entwicklung der Korridore und Zwischenlandschaften zwischen den Tagebauen/zukünftigen Seen und anderen „Points of Interest“
  • Ggf. Inszenierung von Events vor der Industriekulisse

 

Regionale Identität fördern

  • Die regionale Identifikation und das Wir-Gefühl der Bewohner im Rheinischen Revier stärken, z.B. durch Leuchtturmprojekte und attraktive Naherholungsangebote

 

 

 

 

 

Zukünftiges touristisches Profil im Rheinischen Revier – Entwurf

 

 

 

 

 

 

 

So geht es weiter

Die Erkenntnisse aus der Arbeit des Innovationsnetzwerkes Tourismus führen zu folgenden Schlüsselprojekten, die in 2021 ausformuliert und beantragt werden sollen:

  1. Aufbau einer dauerhaften Managementstruktur für den Tourismus im Rheinischen Revier
  2. Entwicklung eines Handlungsleitfadens für die touristische Projektentwicklung (Masterplanung)
  3. Angebotsentwicklung und Marketingmaßnahmen
    1. Entwicklung einer Kommunikationsstrategie und ggf. Aufbau einer Marke
    2. Aufbau von buchbaren Angeboten, inkl. Entwicklung von Exkursionsprogrammen
    3. Aufbau einer Servicestelle für die Abwicklung der Besucher- / Fachgruppenanfragen
    4. Entwicklung einer kartographischen Darstellung aller Attraktionen und Points of Interests auf Basis der Daten aus den Teilregionen (Data Hub NRW)

Durch diese Herangehensweise soll die Verstetigung des Netzwerks erreicht werden.